Wer mit dem Auto ins europäische Ausland fährt, sollte sich vorab über Umweltzonen entlang der Route und am Ziel informieren. Je nach Land und Stadt sind eine eigene Plakette, eine Registrierung oder Gebühren erforderlich. Die deutsche Umweltplakette gilt nicht.
In Frankreich benötigen Autofahrer in vielen Städten die „Crit’Air“-Plakette. Sie kostet auf offiziellem Weg nur etwas mehr als fünf Euro, sollte wegen der Versandzeit von bis zu zehn Tagen aber frühzeitig bestellt werden. Ohne vorgeschriebene Plakette drohen in der Regel 68 bis 135 Euro Bußgeld, warnt der Automobilclub ACE.
In Belgien gibt es Umweltzonen unter anderem in Brüssel, Gent und Antwerpen. Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen müssen dort grundsätzlich vor der Einfahrt oder innerhalb von 24 Stunden danach online registriert werden. Bei Verstößen werden je nach Stadt bis zu 350 Euro fällig.
Besonders teuer kann es in London werden. Für Fahrten in die dortige „Low Emission Zone“ und „Ultra Low Emission Zone“ ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Verstöße können mehrere Hundert bis mehrere Tausend Euro kosten. Zusätzlich kann in der Innenstadt die „Congestion Charge“ anfallen. Wer versehentlich ohne Registrierung in eine Umweltzone gefahren ist, sollte prüfen, ob sich diese nachträglich nachholen lässt. In manchen Ländern kann das die Geldbuße reduzieren.

